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Santésuisse - 30 Millionen Franken mehr für ärztliche Hausbesuche

25 März 2009 | von santéservices

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


Pressetitel

Santésuisse - 30 Millionen Franken mehr für ärztliche Hausbesuche

Verfasser / Quelle

santésuisse

Publikation

25.03.2009 | 16:39 Uhr


25.03.2009, In der Grundversorgung tätige Ärzte erhalten seit dem 1. März 2009 für Hausbesuche eine zusätzliche Entschädigung von Fr. 35.60 pro Besuch. Die zwischen den Tarifpartnern H+, FMH und den Versicherern vereinbarte neue Entschädigung stärkt auf sinnvolle Weise die ärztliche Grundversorgung. Insgesamt werden dadurch die Hausärzte im Umfang von rund 30 Millionen Franken zusätzlich entschädigt.


Die zwischen den Tarifpartnern H+, FMH und santésuisse im Rahmen der Tarifstruktur TARMED vereinbarte neue Tarifposition stärkt die ärztliche Grundversorgung. Die Patienten profitieren bei Hausbesuchen von der Betreuung in vertrauter Umgebung durch den Hausarzt, während aus wirtschaftlicher Sicht eine kostengünstige Behandlungsform aufgewertet wird.

Hausbesuche sind ein wichtiges Element in der Grundversorgung. Vielfach können mit Hausbesuchen ambulante Spitalaufenthalte oder Transporte vermieden werden. Mit der neu geschaffenen sogenannten Besuchs-Inkonvenienzpauschale werden Hausbesuche für die in der Grundversorgung tätigen Ärzte wieder attraktiver. Mit der Pauschale wird der zusätzliche Aufwand, den ein Hausbesuch mit sich bringt, entschädigt. Dazu gehören die Vor- und Nachbereitung eines Hausbesuchs, administrativer Mehraufwand als auch die Wegstrecke.

Nach dem Motto „Taten statt Worte“ zeigt der Branchenverband santésuisse, wie ernst es den Krankenversicherern ist, die Hausärzte für Leistungen mit einem echten Mehrwert für die Patienten korrekt zu entschädigen. Dieser Weg ist zielführender als Streiks, Lohnforderungen oder falsche Anreize, den Nebenerwerb aus dem Medikamentenverkauf oder aus Laboranalysen zu forcieren. Die Ärzte sollen für medizinische Behandlungen zu Lasten der sozialen Krankenversicherung korrekt entschädigt werden, der Medikamentenverkauf und die Laboranalysen sollen kostendeckend sein.



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Quelle: santésuisse | Publiziert am 25.03.09 | Aktualisiert um 16:39 Uhr


Über santéservices:

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