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santésuisse: Prämien steigen 2015 voraussichtlich um 4,5 Prozent

04 Juli 2014 | von santéservices

Uhr Lesedauer: 2 Minuten


Pressetitel

santésuisse: Prämien steigen 2015 voraussichtlich um 4,5 Prozent

Verfasser / Quelle

santésuisse

Publikation

04.07.2014 | 09:22 Uhr


04.07.2014, santésuisse rechnet für 2015 mit einer durchschnittlichen Prämienerhöhung, welche sich im Rahmen des langjährigen Mittels von 4,5 Prozent bewegen wird. Abweichungen sind möglich, da jeder Krankenversicherer seine eigene Prämienberechnung vornimmt und diese dem Bundesamt für Gesundheit zur Genehmigung vorlegt.


Die Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften Winterthur (ZHAW) hat eine Schätzung zum Kostenanstieg für 2014 von 2,7 Prozent beziehungsweise von 4,2 Prozent für 2015 abgegeben.

Prämien 2015 sind Spiegelbild der gestiegenen Kosten
Zu einem stärkeren Kostenanstieg haben seit 2012 die Einführung der neuen Spitalfinanzierung und die intensive Inanspruchnahme von ambulanten Leistungen in Spitälern und Arztpraxen (Mengenausweitung) geführt. Für 2015 ist mit einem Kostenanstieg von über 4 Prozent zu rechnen. Damit die Krankenversicherer den gesetzlichen Anforderungen genügen, müssen sie mit den Prämien 2015 den Kostenanstieg und die Reservehaltung (sämtliche Risiken) decken können.

Langjähriger Prämienanstieg seit Einführung KVG: 4,5 Prozent
Die Prämien- und Kostenentwicklung seit 1996 zeigt, dass sich die Prämien (bzw. Ausgaben für Leistungen von Ärzten, Spitälern, Physiotherapeuten usw.) im Durchschnitt um 4,5 Prozent erhöht haben. Diese Erhöhung ist vor allem auf die Ausweitung der in Anspruch genommenen, medizinischen Leistungen zurückzuführen.

Nur Verwaltungskosten der Krankenversicherer sinken
Im Bereich der sozialen Krankenversicherung (OKP) sind seit 1996 einzig die Verwaltungskosten der Krankenversicherer prozentual gesunken: Von über 8 Prozent im Jahr 1996 auf knapp über 5 Prozent im Jahr 2012 bzw. 2013 (vgl. Grafik unten). In der OKP werden von jedem Prämienfranken 95 Rappen für die Bezahlung von medizinischen Leistungen verwendet. Nur 5 Rappen werden für die Verwaltung eingesetzt. Dies obwohl die Anzahl der durch die Krankenversicherer verarbeiteten Belege überproportional ansteigt: von 63 Millionen im Jahr 2003 auf 102 Millionen im Jahr 2011.

Auskunft erteilt:
Paul Rhyn, Leiter Ressort Kommunikation, Telefon 032 625 41 52 / 079 544 46 92, paul.rhyn@santesuisse.ch



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Quelle: santésuisse | Publiziert am 04.07.14 | Aktualisiert um 09:22 Uhr


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