Alle drei im Grundversicherungsgeschäft tätigen Marken der Gruppe – Visana, sana24 und vivacare – erfüllen bezüglich Reserven die gesetzlichen Vorgaben. Mit einer Reservequote von 20 Prozent liegt Visana per Ende 2011 deutlich über den gesetzlich vorgeschriebenen 10 Prozent. Die Visana Versicherungen AG, welche Zusatzversicherungen anbietet, übertrifft die Solvabilitätsvorgaben des Bundes klar.
Ergebnis gegenüber Vorjahr deutlich verbessert
Das Unternehmensergebnis der Visana-Gruppe erhöhte sich von 12,6 auf 28,5 Millionen Franken. Die Visana Krankenversicherung, welche die Grundversicherung anbietet. weist mit einem Plus von 0,6 Millionen Franken ein gegenüber dem Vorjahr (0,4 Millionen) leicht verbessertes Ergebnis aus. Deutlich steigern konnte sich sana24: Nach einem Minus im Vorjahr von 2,9 Millionen Franken resultierte 2011 ein Plus von 9,9 Millionen Auch vivacare konnte zulegen: von 0,1 auf 3,0 Millionen. Die Visana Versicherungen AG erzielte mit 15,0 Millionen Franken ein gegenüber dem Vorjahr unverändertes Ergebnis.
Insgesamt stabile Versichertenzahlen
Die Versichertenzahl blieb insgesamt stabil. Die Zahl der Grundversicherten ging bei der Visana-Gruppe um rund ein Prozent von 521 000 auf 516 000 zurück, während jene der Zusatzversicherten anstieg. Im Firmenkundenbereich konnte Visana business die Zahl der versicherten Unternehmen erhöhen.
Fischer: «Vernünftige Prämienpolitik auf 2013»
Dank dem erneut positiven und gegenüber dem Vorjahr verbesserten Abschluss kann die Visana-Gruppe ihre solide finanzielle Basis weiter stärken. Damit ist gemäss Peter Fischer, CEO der Visana-Gruppe, «die Basis für eine vernünftige Prämienpolitik in Hinblick auf 2013 gelegt». Dies auch dank der Tatsache, dass alle Reserven- und Solvabilitätsvorschriften erfüllt werden.
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